Samstag, 16. Oktober 2010

Samstag, 16. Oktober 2010

Blauer Himmel und Sonnenschein – das bedeutet Strandwetter.
Also ab nach Achill Island. Wir durchqueren Westport und legen einen kurzen Zwischenstopp ein, um Ansichtskarten (und ein Guinness-Shirt) zu kaufen.


Auf recht kurzem Weg (Fotos in der Gegenlichtmittagssonne sind ein ziemliches No Go, deshalb lohnt der Weg am Atlantik entlang um diese Zeit nicht wirklich) geht es weiter über Newport, Mulrany nach Keel – DEM Touristenort auf dem Sylt Irlands ;) Im Sommer möchte man hier nicht sein, bei den Unmengen an Ferienhäusern. Doch es ist ja Oktober und nur ein paar Wochenendbesucher unterwegs. Der Spielplatz am Strand ist gut besucht und unsere Tochter gesellt sich dazu.
Gefühlte Stunden später, die wir in der recht warmen Sonne auf sie warten, und nach dem obligatorischen Kekspicknick packen wir die Buddelschippen aus, ziehen die Gummistiefel an und wandern durch den Sand zum Meer. Heute wird die Strandburg etwas ausladender, da wir mal alle drei daran bauen. Ein Hund kommt uns besuchen, macht fast eine Ruine daraus und will uns die Schippen mopsen, aber davon lassen wir uns nicht entmutigen. Zwei Surferinnen sind im Wasser und ein paar Kinder baden doch tatsächlich – also nein, das muss ja nicht wirklich sein, wo man doch selbst mit Gummistiefeln im Wasser kalte Füße bekommt ;)



Endlich ist die Burg fertig und der Nachmittag auch schon weit fortgeschritten. Aber ein Abstecher zum verlassenen Dorf und seinen Häuserruinen ist noch drin, wir klettern zwischen den Steinen am Hang herum und stellen uns vor, wie das Dorf mal früher ausgesehen haben muss.



Nun aber Richtung Heimat und natürlich immer dem Atlantik Drive folgend. Haben wir schon jedes Mal gemacht und ist ein absolutes Muss, wenn man tolle Ausblicke aufs Meer, Berge und Klippen bekommen will. Die Sonne steht nun endlich auch günstig und so entstehen einige Aufnahmen, wenngleich diese Entzückung, die sich beim allerersten Mal jede 100m aufs Neue breitmachte, nicht mehr so groß ausfällt. Irgendwie ist man den tollen Anblick schon fast ein wenig gewöhnt…





Recht spät erreichen wir unser Haus und schaffen noch schnell ein Foto des Croagh Patrick, welcher sich wunderbar vor der untergehenden Sonne abzeichnet.


198km

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