Sonntag, 10. Oktober 2010

Samstag, 09. Oktober 2010

 
Endlich ist es soweit, der lang erwartete Irlandurlaub steht vor der Tür.
Pünktlich um 5:00 Uhr klingelt der Wecker – diesmal müssen wir zum Glück nicht mitten in der Nacht aufstehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es dann los Richtung Düsseldorfer Flughafen. Diesmal dürfen wir 70kg Freigepäck mit uns führen und das nutzen wir auch ziemlich aus, Dank einer Kofferwaage brauche ich nicht jede Socke und jedes Hemd zu notieren und das Kofferpacken ist somit recht unspektakulär verlaufen.
Gerade noch rechtzeitig hatten wir vor 2-3 Wochen per Internet einen Parkplatz auf dem Flughafen reserviert – was sich jetzt als sehr nützlich erwies, denn die günstigen Langparkerparkplätze stehen alle als besetzt ausgeschrieben. Doch mit der Reservierung dürfen wir einfahren und finden auch noch einen freien Platz. Von dort geht es per Shuttlebus zum Terminal, unser Counter hat schon geöffnet und recht fix haben wir die Koffer abgegeben. Bisher also alles recht entspannt und weit ab von dem Chaos, was uns sonst in Weeze immer erwartete. Ein Bummel durch den Flughafen und seine Geschäfte vertreibt uns die Wartezeit, dann gehen wir durch die Kontrollen. Unsere Tochter löst einen Piepton aus und wird genauestens kontrolliert, muss die Stiefel ausziehen usw. Klar, ihre Nieten an den Stiefeln waren verdächtig ;) Anscheinend nimmt man in Düsseldorf die Kontrollen auch ernster als in Weeze, aber ist ja auch gut so.
Nächste Station – Passkontrolle, höhö der Beamte ist auch total witzig und winkt uns immer zu ;) Ich habe das Gefühl, die haben heute allen Angestellten zum Ferienbeginn Blümchenpulver gegeben.



Im Warteraum kommt noch eine Frau und führt eine Fluggästebefragung durch, so ist die Zeit bis zum Einsteigen fix vergangen. Auf dem Weg ins Flugzeug treffen wir noch die junge Frau, die jedes Mal mit uns von Weeze nach Irland geflogen ist und heute kommen wir sogar ins Gespräch, denn sie hat uns auch wieder erkannt.
Ich habe noch schnell die Rescue-Tropfen genommen und dann rein ins Flugzeug. Aerlingus fliegt mit Airbus A 320 – Fliegern und die sind weit aus weiträumiger, luftiger und machen einen besseren Eindruck als die Hopper von Ryanair, ebenso positiv fallen mir die hübsch gekleideten und attraktiven Flugbegleiterinnen auf. Ich habe auf jeden Fall ein besseres Gefühl und nicht ganz so viel Flugangst, außerdem bin ich mit einem Buch gewappnet: „30 Minuten gegen die Flugangst“ – da sollte also nix mehr schief gehen.
Guter Start, schönes Wetter, leise Fluggeräusche… ich lese das Buch und erfahre viel über die Sicherheit eines Flugzeuges und die Unnötigkeit meiner Flugangst und bin auch wirklich viel weniger aufgeregt, nicht mal, als Turbulenzen angekündigt werden. Auch die Landung durch eine dicke Wolkenschicht bringt mich weit weniger aus dem Ruder – also die Tropfen, das Buch und die größere Maschine in Kombination haben geholfen. Sanft setzen wir auf und dann heißt es: Willkommen in Irland.
Es ist windig, bewölkt, aber recht warm, als wir übers Rollfeld laufen. An der Passkontrolle sagt hinter uns ein Franzose zum Beamten: „I want to have a Guinness, please!“ – lol, wir wissen jetzt nicht, ob er eins bekommen hat ;)
Am Schalter von SIXT bestätigt man uns unsere Fahrzeugreservierung, schickt uns aber wieder weg, da man erst neue Fahrzeuge aus Dublin-Stadt organisieren muss. Zwei Stunden dauert es inklusive des Irrweges über den Flughafen, da keiner weiß, wo Zone 1 und damit unser Auto ist. Ein freundlicher Flughafenmitarbeiter läuft aber letztendlich mit uns und bekommt am Ende heraus, dass wir auch hier per Shuttlebus fahren müssen und irgendwann halten wir dann die Schlüssel für den Ford Focus Kombi in den Händen. Männe war begeistert, oder auch nicht – ein Ford ;-)


Rundgang ums Auto, alle Macken und Kratzer ins Protokoll eingetragen, Koffer rein und ab Richtung Castlebar. 3 Stunden Autofahrt liegen jetzt vor uns… wenn man nun meint, auf der Autobahn rund um Dublin wäre mal Verkehr, der irrt. Auch hier ist das Fahren recht entspannt, auf den Landstraßen sowieso. Langsam werden wir müde und durch die dicken Wolken ist es auch schon recht dunkel geworden. Wir entscheiden uns, schnell noch die bekannten Discounter aufzusuchen, bevor wir zum Cottage fahren. Also rufen wir den Vermieter an und der meint, er bringe uns den Schlüssel zum Laden – haha Schlüsselübergabe im A..i – warum auch nicht, wir kennen uns ja aus. Gegen 20:00 betreten wir dann „unsere Hütte“, räumen alles ein, kochen noch schnell unser „Erste-Abend-Menue“ und fallen dann todmüde in die gemütlichen Betten.

271 km

1 Kommentar:

Antje hat gesagt…

Oh mensch toll, ihr wart wieder in Irland - super Fotos, dankes fuers virtuelle mitreisen lassen... und super Wetter hattet ihr ja LOL