Dienstag, 19. Oktober 2010

Dienstag, 19. Oktober 2010

April, April, der weiß nicht was er will… ach nein, wir haben ja Oktober… das Wetter hier verhält sich aber ganz anders. Wind, kurze Schauer, nach 5min wieder strahlender Sonnenschein. Natürlich entstehen dann auch viele Regenbogen und einer leuchtet gleich am Morgen durch unser Fenster.


Das Verliererlos von gestern – die Nordküste – steht heute auf dem Tagesprogramm. In Pontoon überqueren wir den Lough Conn und fahren weiter am See entlang nach Ballina. Da diese Stadt nichts Sehenswertes zu bieten hat, fahren wir einfach nur hindurch und halten uns immer am Ufer des Killala Bay Richtung Norden.



Auf der anderen Seite sehen wir eine Ruine, das müsste die Rathfran Abbey sein, die wir schon jedes Mal besuchten und die für die nächsten Tage auch wieder auf dem Programm steht. Immer wieder erscheinen Regebogen vor, neben und hinter der Straße und manchmal meint man, sie mit der Hand berühren zu können.




An der Küste vor und bei Easky tobt der Wind und das Meer wirft recht hohe Wellen. Wir warten die kurzen Schauer ab und genießen das Schauspiel.



In Easky, dem Surferparadies, stehen auch viele Wohnwagen am Ufer – aber kein aktiver Surfer zu sehen. Zu kleine oder zu große Wellen dafür – wir wissen es nicht.



Die Rückfahrt gen Süden verläuft durch die Ox Mountains über eine sehr abenteuerliche Straße. Kilometerweise nichts als Grasfelder, Hügel und es geht hoch und runter. Ich würde hier niemals auch nur einen Cent für eine Berg- und Talbahn im Freizeitpark ausgeben, wo man das alles auf der Straße umsonst haben kann. Nicht mal ein Schaf ist zu sehen – absolute Einöde.
Ungefähr auf halber Strecke nach Tobercurry liegt rechts der Lough Easky eingebettet und ab dort findet man auch wieder vereinzelt Häuser am Weg.


Wir richten es so ein, dass wir wieder mal in Charlestown am Spielplatz vorbei kommen und zwischen zwei Regenhuschen kann unsere Tochter sich dort auch kurz austoben.
Schnell noch etwas im Discounter von Castlebar eingekauft und recht früh erreichen wir das Cottage. Kamine an und Feierabend – wobei jetzt wieder die Sonne vom strahlend blauen Himmel scheint.
Ich sag’s ja – Aprilwetter.

188km

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